Die 10-teilige Spielfilmserie "Band of Brothers", produziert von Steven Spielberg und Tom Hanks, erzählt die wahre Geschichte der amerikanischen Eliteeinheit "Easy Company" und schildert ihre Triumphe wie auch ihre Tragödien, die sie von der Landung in der Normandie bis zur Eroberung Hitlers "Adlerhorst" in Berchtesgaden erlebten. Als Vorlage diente das gleichnamige Buch von Stephen E. Ambrose. Auf der Grundlage von Tagebüchern, Briefen und Interviews mit Überlebenden wird hier der Alltag der Soldaten im Zweiten Weltkrieg so authentisch und packend geschildert, dass mit der filmischen Umsetzung neue Maßstäbe in Sachen Kriegsrealismus gesetzt wurden.
Doch wie groß ist das Interesse der Deutschen an solchen Antikriegsfilmen? Will Deutschland mit seiner Vergangenheit wirklich konfrontiert werden? Die Auswertung von rund 500 Telefoninterviews mit teils offenen Fragen führte zu aufschlussreichen und interessanten Ergebnissen:
Gefragt wurde nach der Seh-Motivation der Zuschauer sowie nach den Erwartungen, die an Filme dieses Genres gestellt werden. Darüber hinaus gibt die Studie wertvolle Hinweise auf bestehende Meinungen zu dem Format und beantwortet mögliche Fragen der werbungtreibenden Wirtschaft: Wie wird Werbung in einem solch hochsensiblen und emotionalen Umfeld wahrgenommen? Wird sie akzeptiert oder eher abgelehnt? Antworten auf diese und weitere Fragen können Sie in der folgenden Studie nachlesen.
| Wirkungsweise einer Antikriegsserie.pdf | 11 Seiten | ET: März 2005 | 328 KB |